HOCHZEIT Rebecca & Domenik

Immer wieder ähnlich und doch immer anders. Das Besondere an Rebecca & Domenik ist, dass die Beiden volle Kanne auf Rockmusik stehen und dies auch immer wieder in ihren Hochzeitstags einfließen ließen. Sei es mit entsprechend musikalischer Untermalung beim Auszug aus der Kirche oder mit einer wirklich einmalig rockigen Hochzeitsdekoration. Rockbecca ‘n’ Rollmenik sozusagen. 🙂
Aber nicht nur die musikalische Vorliebe macht die Beiden zu etwas Besonderem, nein – sie teilen auch noch ein gemeinsames Faible für alte Autos. Domenik, seines Zeichens Profi-Schrauber, ist stolzer Besitzer eines 1967er Ford Mustangs. Eben jener Mustang musste dann natürlich auch als Hochzeitskutsche für den großen Tag herhalten. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass das Auto nach dem Brautpaar das am zweithäufigsten fotografierte Objekt an diesem schönen Julitag war. Zurecht – muss man sagen. Ein derartig gut gepflegtes 67er Modell bekommt man hierzulande nicht all zu oft vors Auge. Vor allem nicht in dieser Farbe!

Aber ehe ich hier in millimetertief ins Profil abrutsche, würde ich natürlich gerne noch vom Rest des Hochzeitstages von Rebecca & Domenik berichten.
Das junge Paar hatte bei Matthias und mir bereits im Frühjahr 2017 angefragt. Ihr Wunschtermin stand für den 21. Juli 2018 im Kalender und wir hatten glücklicherweise noch keine andere Buchung für diesen Tag.

Nach einem Kennenlerngespräch, welches übrigens immer auch sehr im Sinne des Fotografen ist, war schnell klar, dass wir den Tag gemeinsam erleben wollen. Rebecca & Domenik hatten sich aber nicht nur für die Option mit zwei Fotografen entschieden, sie legten auch gesteigerten Wert darauf ihren großen Tag so entspannt wie möglich zu gestalten und buchten mich nochmal für ein gesondertes Paarshooting an einem anderen Datum. Kommt auch nicht so oft vor, ist aber eine clevere Alternative.

Die Zeit verging, wie sollte es auch anders sein, wie im Flug und schon fand sich das ph.fotografie Tag-Team rechtzeitig vor der Trauung in mitten der Stadt Alzenau wieder. Das Brautpaar hatte sich die wunderschöne (!!) St. Justinus Kirche dieser Stadt ausgesucht und ich muss sagen, das hat sich alleine schon optisch mehr als gelohnt.

Vor Ort begrüßte uns direkt Bräutigam Domenik, der, trotz des Wissens, dass sich sein geliebter Mustang ohne ihn auf dem Weg befand, noch sehr gelassen war. Wird schon schief gehen. 🙂 Nach und nach trafen auch immer mehr und mehr Gäste ein. Da blieb sowieso keine Zeit sich irgendwelche Sorgen zu machen. Letztendlich gab es auch überhaupt keinen Grund, denn Trauzeuge Matthias brachte sowohl Braut Rebecca, Trauzeugin Franziska, als auch den grünen Amischlitten wohlbehalten zur Kirche.
Übrigens: Trauzeugin Franziska aka. Franzi aka. Fräulein T.Punkt ist selbst auch Hochzeitsplanerin und organisiert freie Trauungen. Schaut mal bei ihr vorbei. 🙂

Die Hochzeitsgäste hatten es sich mittlerweile schon auf den Kirchenbänken gemütlich gemacht und warteten geduldig auf den Einmarsch des Brautpaares. Zur gleichen Zeit aber fieberte Bräutigam Domenik vor der Tür auf den Moment des “First Look” mit seiner Zukünftigen hin.

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Die Blicke und Reaktionen beim ersten Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam sind immer ganz besonders. Ich kann jedem Brautpaar nur empfehlen diesen Moment fotografisch für die Ewigkeit festhalten zu lassen. So zurecht gemacht und hergerichtet, wohlwissend, dass man in wenigen Minuten den Grundstein für eine gemeinsame Zukunft legt, das gibt der ganzen Situation nochmal eine ganz besondere Atmosphäre.

Nach dem gegenseitigen Bestaunen und Beschnuppern stieg die Aufregung dann  doch merklich an. Rebecca & Domenik warteten draußen, bis sich auch  die letzten Gäste auf ihre Plätze begeben hatten. Ein paar neugierige Blicke durch den Türspalt und zack, ging der Puls wieder ein paar Punkte rauf. Ich liebe diese Spannung kurz bevor es los geht.
Endlich war es dann soweit und die Beiden konnten die Kirche betreten. Domenik ließ es sich nicht nehmen, seine Braut höchstpersönlich zum Altar zu führen und schon bahnten sich die Zwei ihren Weg durch die Gäste bis nach vorne zum Altar. Für diesen Moment gebe ich im Vorgespräch immer gerne den Hinweis: Lauft langsam! Lauft so langsam wie es nur geht und genießt die paar Meter von der Tür bis zum Altar. Es sind EURE Meter. Es ist euer Moment, ganz gleich, ob man als Paar zusammen reingelaufen kommt oder ein anderer wichtiger Mensch die Braut führt. Das ist der Moment, wo alle Gäste die Braut und ggf. auch den Bräutigam zum ersten Mal sehen. Das ist der Moment wo all eure Gäste euch anschauen, anstrahlen und anlächeln. Die Musik läuft, eure Haut hat sich in eine Entenpelle verwandelt und euer Herz schlägt lauter als die Kirchenglocken. Lauft langsam und nehmt den Kopf hoch. Schaut in die Gesichter eurer Gäste, eurer Eltern und Großeltern, eurer Kinder, eurer Braut oder eures Bräutigames. Glaubt mir – es lohnt sich!

Achja – und wundert euch nicht über den Fotografen der vor euch im Rückwärtsgang den Einmarsch absolviert. Er versucht nur seinen Job zu machen und die grenzwertigen Belichtungszeiten mit langsamen Bewegungen auszugleichen. 🙂
Zurück zu Rebecca & Domenik. Am Altar angekommen übernahm dann der wirklich überaus nette und sympathischer Pfarrer das Zepter und machte die Beiden auch vor Gott zu Ehemann & Ehefrau. Untermalt wurde das Ganze von einem extra engagierten Gitarrero, welcher bekannte Rocksongs kirchentauglich interpretiert darbot. Super Sache!

Frisch vermählt zogen Rebecca & Domenik dann unter lautem Jubel, Seifenblasen und Rockmusik ihren Gästen folgend aus der Kirche aus. Bis zur Abreise zur Location wurde dann noch tausende Hände geschüttelt, Sektchen gesüffelt und natürlich Bierchen gezischt. Ein paar Knabbereien  standen natürlich auch zur Verfügung. Letztendlich wurden sogar ein paar vorher extra eingefangene Luftballons wieder in die Freiheit entlassen. Prost!

Während sich das Brautpaar den Fragen und Beweihräucherungen ihrer Gäste stellte und das ein oder andere Stößchen “über sich ergehen lassen musste” (hehe), konnte man die Zeit prima nutzen, um ein paar weitere Detailfotos der Ringe und natürlich das Mustangs zu erstellen. Bei den Ringen haben wir als Fotografen noch das Monopol, aber beim Auto mussten wir nicht nur mit den Hochzeitsgästen um die besten Fotos kämpfen. 🙂 Dennoch – es war erfolgreich:

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Im Konvoi machten wir uns dann auf den Weg von der Kirche zur Feierlocation. Für die Feierlichkeiten hatten sich Rebecca & Domenik das Kelterhaus im Hofgut Hörstein ausgesucht. Das war nicht weit entfernt und ich glaube wir haben es gut geschafft den Konvoi am Rollen zu halten. Laut knatternd und vor Freude strahlend führte das Brautpaar seine Gäste also zur Location. Wir fuhren ab und an mal vorneweg, um auch diesen Teil des Weges entsprechend in Szene zu setzen.

Am Hofgut angekommen wurden wir erstmal von einer wirklich außergwöhnlichen und super zu unserem Rockerpaar passender Hochzeitsdeko überrascht. Jessica Fernandez von ohwiefein hat sich dort mächtig ins Zeug gelegt und uns einige Gründe gegeben, den Auslöser zu drücken. Von personalisierten Whiskyflaschen bis hin zum Sitzplan aus halben Schallplatten – dort passte Alles zusammen. Eine wirklich tolle Deko. Hier mal ein paar Impressionen davon:

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Wie eingangs schon erwähnt, hatten sich Rebecca & Domenik ein Paarshooting an einem anderen Tag gewünscht, welches hier natürlich auch einen eigenen Blogeintrag verdient hat. Jedenfalls konnten wir uns so den Nachmittag im Hofgut Hörstein mit allerhand Familien- und Gruppenfotos versüßen und auch ein paar Aufnahmen von oben machen. Immer wieder faszinierend, wie sehr sich schon die allerkleinsten Hochzeitsgäste für eine Drohne begeistern können. Kurz gesagt: Wir kamen auch um ein paar Flugstunden nicht herum und hatten riesigen Spaß mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft. 🙂

Tja – der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Die Gäste hatten bis zum Dinner noch allerhand Möglichkeiten ihre Wünsche für das Brautpaar zu verewigen oder sich an der Fotobox auszutoben. Da selbstverständlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, konnte man sich nochmal entspannt auf den Abend freuen und die Tanzbeinchen auf ihren großen Einsatz vorbereiten. Nach dem Essen wurde nochmal ein Powershot in Form der Hochzeitstorte ausgeteilt und dann stand der Party nichts mehr im Wege.

Ach ja – wie sollte es auch anders sein bei so einem Rockerpäarchen?! Selbstverständlich gab es nicht einfach nur einen DJ, welcher musikalisch durch den Abend führte, sondern eine rrrichtige Band! Jawoll ja! Die exklusive Liveband 9to5 sollte der Hochzeitsgesellschaft ordentlich Drive geben und zum Tanzen animieren. Mission accomplished würde ich sagen! Wie wir im Nachgang erfahren haben, wurde bis in die frühen Morgenstunden noch amtlich abgerockt. Well done.

Hier noch ein paar Impressionen vom Abend:



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