HOCHZEIT – Angela & Ahmat


“Hallo. Die Freundin einer Freundin hat Sie empfohlen und ich möchte Sie gerne für unsere Hochzeit am 07.06. buchen.” Okayyy.. kein Angebot, kein Kennenlernen. Einfach buchen?! Das ist doch mal ne Ansage, dachte ich mir. Letztendlich ist es dann auch genau so passiert, aber der Reihe nach…

Angela & Ahmat wohnen quasi im Nachbarort. Naja, sagen wir im erweiterten Kreis meiner (mittlerweile ehemaligen) Homezone. Da die Beiden vor hatten in der kleinen Kapelle in Hirzbach zu heiraten, was damals wirklich noch der direkte Nachbarort war, hatten Sie irgendwie, wahrscheinlich über Louise & Christoph, deren Hochzeit ebenfalls dort stattgefunden hatte, von mir gehört und mir eine nette Mail über das Kontaktformular zukommen lassen. Ein Telefonat später was uns dann klar, dass das gut zusammen passt.

Die Kapelle in Hirzbach ist mir von der letzten Hochzeiten der vergangenen Jahre in ganz besonderer Erinnerung geblieben. Nicht nur, dass es dort ganz besonders heiß drin werden kann und man quasi wie eine Gießkanne Wasser verbreitet, nein, es ist eine wirklich klitze-kleine, aber süße Kapelle. Knapp 12 Bänke, ein Mittelgang und vorne ein Tisch und eine Glasfront, durch die man währen der Trauung auch mal sein Auge ins Grüne schweifen lassen kann. Rundherum alles schön dicht bewachsen, etwas abgelegen und ruhig, Man ist mit seiner Hochzeitsgesellschaft total unter sich. Herrlich. Für eine Trauung und einen Sektempfang oder ein anschließendes Kuchenbuffet genau der richtige Ort im Sommer. Im Gegensatz zu den üblichen Kirchen oder Standesämtern ist dies wirklich eine sehr gute und individuelle Sache.

Aber wie bereits erwähnt – immer der Reihe nach. Genau so individuell wie die Location, so war auch der geplante Tagesablauf von Angela (auch Angie genannt) & Ahmat. Wir trafen uns nämlich nicht zum Getting Ready oder direkt kurz vor der Trauung, nein, wir trafen uns im Staatspark Hanau Willhemsbad. Mein Brautpaar hatte sich für eine sehr kurze Reportage mit Paarshooting und Trauung entschieden – genau in dieser Reihenfolge.

Bei strahlendem Sonnenschein der hell leuchtenden Mittagssonne shooteten wir uns nun unseren Weg durch den wunderschönen Staatspark in Hanau. Das die Beiden keine bezahlten Models sind und eigentlich nicht so richtig wussten, was bei einem Shooting so passiert und wie das abläuft, davon war nichts zu spüren. (Ist übrigens ein Satz den ich in fast jedem Vorgespräch höre: “Wir wissen aber nicht so richtig, was wir dann beim Shooting machen sollen. Aber wir verlassen uns da einfch mal auf dich.” – Könnt ihr auch. I got you!

Ruckizucki war unsere Zeit im Park aber auch schon rum. Nun wartete noch der offizielle Teil auf uns. Schnell begaben Ahmat und ich uns auf den Weg nach Hirzbach, um die eintreffenden Gäste zu begrüßen, während Angie noch einen kleinen Auffrsichungsabstecher nach Hause machte. Da ich einige Minuten vor Ahmat eintraf, hatte ich auch hier noch etwas Zeit für ein paar Schnappschüsse der wunderschönen selbstgemachten Deko.

Ahmat ließ aber nicht lange auf sich warten. Ebenso wenig wie die herbeiströmenden Hochzeitsgäste, welche alle auch entsprechend begrüßt werden wollten und nach und nach die wenigen Bänke der Kapelle füllten. Auch der kleine Robby, Angies & Ahmats Hund, war nun dabei. Selbstverständlich hatte auch er sich entsprechend schick gemacht an diesem Tag.

Den Moment mit dem wahrscheinlich höchstem Puls des Tages, die wenigen Meter von der Tür, durch die Bekannten, Freunde und Familie, bis hin zum Altar, den beschritt Angie zusammen mit ihrem Papa. Arm in Arm bahnten sie sich ihren Weg durch die staunende Menge und Papa übergab die Braut an den wartenden Bräutigam. Dieser Moment war mindestens genau so ergreifend, wie die Trauung selbst. So viele persönliche Einblicke in die Geschichte der Beiden und speziell der von Ahmat, da kullerten einige Tränen. Es war ein wirklich schöne Trauung.

Und auch in der kleinsten und heißesten Kapelle ist Platz für schöne Aufnahmen. Man hab ich geschwitzt.

Als Ehefrau & Ehemann verließen Angie & Ahmat unter großem Applaus den Ort des Geschehens und begaben sich in die Arme ihrer Hochzeitsgäste. Schnell wurden noch ein paar Täubchen fliegen gelassen und dann durften alle ihre Glückwünsche anbringen, sich herzen, umarmen und knuddeln. Mit einem abschließendem Gruppenfoto “entließ” ich Angie & Ahmat dann in den feierlichen Teil des Tages und machte mich auf den.. errm.. (damals noch) dreiminütigen Heimweg.


 

Kleine Randnotiz:
Eventuell ist es aufmerksamen Bloglesern schon aufgefallen, dass ich seit Verschärfung der DSGVO Gesetze hauptsächlich das Brautpaar, die engsten Verwandten, Trauzeugen und Dienstleister mit Einwilligung in meinen Blogs abbilde.
Andere Hochzeitsgäste und insbesondere Kinder lasse ich dabei außen vor. Mir ist bewusst, dass dadurch einige Lücken in der visuellen Reportage hier auf dem Blog entstehen können, aber wichtiger ist mir die Unversehrtheit der persönliche Rechte. Meine Kunden – die Brautpaare – erhalten natürlich eine voll umfängliche Bildreportage mit allen bearbeiteten Bildern.



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