HOCHZEIT Sabrina & Yavus

Die Hochzeitssaison 2018 beginnt dieses Mal im Mai. Neben ein paar kleineren Standesamtaufträgen, sollte nun am 30. Mai die erste große Reportage stattfinden.
Gebucht wurde ich, Robert, von Sabrina & Yavus. Die Beiden waren Gäste auf der Hochzeit von Nicole & Khahn im Jahr 2017 und scheinbar hat ihnen das Ergebnis so gut gefallen, dass mich im Oktober ein Anruf von Sabrina erreichte und sie noch einen Termin im Mai ergattern konnte. Der 30. Mai war ein Mittwoch vor einem Feiertag und stand somit dem leidlichen Kampf aller Brautpaare um die heiß begehrten Samstage nicht im Wege.
So kam es also, dass ich mich am Vormittag des 30. Mai auf den Weg Richtung Marburg machte. Um genau zu sein war mein Ziel die Event- und Kulturscheune in Dagobertshausen.
Diese befindet sich im gleichnamigen Hofgut und ist wirklich eine wahnsinnig tolle Location für Hochzeiten, Konzerte oder andere Events. Das ganze Areal ist top gepflegt und detailreich dekoriert. Ebenso befindet sich am Platz auch ein Hotel, sowie eine hauseigene Brauerei. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket also.
Besonders gut fand ich, dass pro Tag nur eine Veranstaltung stattfinden kann, so dass sich das Personal und die Küchencrew auch nur auf eine Gesellschaft konzentriert.

Der 30. Mai war aber nicht einfach nur ein Mittwoch, es war ein sehr heißer Mittwoch. Am Tag zuvor gab es noch sintflutartige Regenfälle mit Überschwemmungen und gefluteten Kellern, aber am Ehrentag von Sabrina & Yavus war davon nichts zu sehen. Purer Sonnenschein. 33°C im Schatten. Puh! Ich meine … puuuuuhhhh”
Ich war pünktlich um 12 Uhr mittags vor Ort und machte mich auf die Suche nach Sabrina, denn gebucht war ich schon für das Getting-Ready und irgendwo auf diesem großen Anwesen musste sich die Braut doch verstecken?! In der Hochzeitssuite (Zimmer No. 7, wie die Wolke?!) wurde ich dann fündig. Auch hier sei nochmals erwähnt, wie sehr ich diese Get-Ready Shootings mag. Man bekommt einfach so viel Begeisterung, Vorbereitung und Herzrasen mit. All die tollen Gefühle der Vorfreude und die letzten geheimen und nicht ganz so geheimen Planungen und/oder Planänderungen. Einfach herrlich!     

Sabrina war noch mitten im Styling und neben ihrer Stylistin waren natürlich noch die Brides Maids zugegen und umsorgten die angehende Braut mit allem, was das Herz begehrt.
Da Sabrina für das Getting-Ready genügend Zeit eingeplant hatte, konnte ich die ein oder andere Minute nutzen, um den bereits fertig dekorierten Saal und all die wunderbar hergerichteten Kleinigkeiten und Dekosachen zu fotografieren. Wahnsinn. Hier wurde wirklich alles mit extrem viel Liebe zum Detail hergerichtet.

Während Sabrina im halbwegs kühlen Hotelzimmer noch mit diversen Handgriffen beschäftigt war, traf draußen schon Bräutigam Yavus ein. Yavus’ Gemütsstimmung war immer noch auf einem gewissen Ruhelevel. Von Aufregung also recht wenig zu spüren. Auch hatte er sich schon vor seiner Ankunft an der Location in Schale geworfen und musste sich also nicht mehr großartig um sein Outfit kümmern. Wobei.. ein kleines Problemchen gab es da doch noch zu bewältigen. Yavus’ Hose wollte partout nicht auf der eingestellten Wunschhöhe halten, sondern musste sich immer wieder der Schwerkraft beugen. Durch die Ermangelung an Hosenträgern oder eines Gürtels, musste hier noch ordentlich getüftelt werden. Nachdem einige Versuche mit Sicherheitsnadeln verschiedenster Größen gescheitert waren und Kabelbinder definitiv nicht in Frage kam, musste dem verzweifelten Haufen an Männern dann doch eine Frau zur Hand gehen.
So kam es das Yavus kurze Zeit später mit einem Handtuch um den Hüften in der Küche der Pension stand, während eine nette, der Location zugehörige Dame, seine Hose etwas enger nähte.

Phew – das lief dann am Ende doch super und ich glaube die Behelfsfnaht ist selbst heute noch stabil.

Nachdem dieses Problemchen aus der Welt war, eilte ich noch einmal zu Sabrina, um festzuhalten, wie sie sich in ihre Tagesgarderobe warf. Der Moment des “ins Kleid hüpfens” ist halt auch immer etwas Besonderes. Frisch gestylt, zurecht gezupft, gepudert und im Hochzeitskleid – das ist der Moment an dem die Braut am Hochzeitstag Besten aussieht.

Noch ein paar letzte Handgriffe und schon konnte man gemeinsam in Panik ausbrechen. Spaß beiseite – von Panik kann man hier wirklich nicht sprechen, aber der Level an Aufregung stieg doch schon etwas an.
Jetzt war es auch nicht mehr lange hin, bis sich die Beiden endlich zu ihren freien Trauung das Ja-Wort geben konnten.
Mittlerweile trafen auch immer mehr und mehr Gäste ein und bereiteten sich gleichermaßen auf den bevorstehenden Event vor.

Für die freie Trauung waren im wunderschönen Garten der Event- und Kulturscheune Bänke, Stühle und ein gar zauberhafter Torbogen aus Blumen & Blüten aufgebaut. Alles war vorbereitet und Bräutigam Yavus bat die Gäste schon auf ihre Plätze. Zeitgleich machte sich auch Braut Sabrina auf den Weg, um mit ihrem Papa und ihren Brides Maids noch die wirklich allerletzten Vorkehrungen zu treffen.

 

Phew! Jetzt kann es losgehen. Alle sind herausgeputzt, zurecht gezupft und hergerichtet. Alle sind aufgeregt, angespannt und voller Erwartungen. Jetzt kann es wirklich losgehen. Jetzt darf geheiratet werden.

Nach dem Einzug der Brides Maids durch den Spalier der wartenden Hochzeitsgäste, waren jetzt Sabrina & ihr Papa an der Reihe. Stolz wie Oskar führte Herr Pariti seine Tochter zum Altar und zu dem mittlerweile doch recht aufgeregten und wartenden Yavus.

 

Einfach wundervoll. Das Wetter passt. Die Sonne scheint. Ein Moment wie aus dem Bilderbuch. Gekrönt wurde das Ganze nur noch durch die wirklich wunderbare Trauung. Nicht zuletzt durch die tolle Rednerin und die musikalische Untermalung, welche Sabrina & Yavus extra engagiert hatten.
Wirklich toll!

Ein weiteres Highlight war natürlich noch der vierbeinige Begleiter des Brautpaares, welcher am heutigen Tag den Job hatte die beide mit edlem Geschmeide in Form von Eheringen zu versorgen. Well done!

     

Nachdem nun der offiziellste Teil dieses wundervollen Tages absolviert war und alle Hochzeitsgäste dem Brautpaar ihre Glückwünsche überbracht hatten, nahmen wir uns etwas Zeit für ein Paarshooting.

  

Währenddessen wurden die Gäste mit allerhand Snacks, Eiscreme und Getränken versorgt. Ebenso gab es auf dem Gelände neben dem eigenen Sitzplatz auch noch andere Sachen zu entdecken und sogar eine Fotobox inklusive allerhand Utensilien stand bereit. Kurz gesagt: Die Gäste hatten allerhand zu bestaunen oder anzupacken, so dass die Zeit bis zum Dinner nur so verflog.

Neben zunehmend brauner werdenden Grillhähnchen tischte die Küchencrew ein prachtvolles Buffet par Excellence auf.

Höchste Zeit also, dass Jeder seinen Platz einnahm und das leibliche Wohl mit allerhand Leckereien verstärkte. Oder wie mein 2-jähriger Sohn immer sagt: “Ohne Mampf – kein Kampf!” Immerhin sollte im Anschluss auch ordentlich das Tanzbein geschwungen werden.

Aber halt – kein Dinner ohne Dessert. Sabrina & Yavus hatten natürlich noch ein ganz besonderes Schmankerl für ihre Gäste bereit. Eine Hochzeitstorte im Naked Cake Style! Auf ihre betont charmante und witzige Art haben die Beiden dieses Kunstwerk dann auch ratzi-fatzi in gastgerechte Stücke zerteilt und an den Mann gebracht. Hmm.. lecker!

 

Die Situation der gut versammelten Meute machten sich die Trauzeugen dann gleich noch schnell zu Nutze und riefen zur gemeinsamen Begutachtung vorbereiteten “Diashow” (sagt man das noch?!) auf.

Auf Leinwand gebannt durften wir den fotografisch festgehaltenen Werdegang unserer Hauptakteure begleiten, was für allerhand fröhliche Stimmungspeaks sorgte.

Nun stand den Feierlichkeiten aber kein offizieller Programmpunkt mehr im Wege und der DJ konnte Vollgas geben. Die Tanzfläche füllte sich und die Party kam richtig ins Rollen. Ehrlich gesagt hatte ich bei dieser Gesellschaft auch nichts anderes erwartet. Während ich mich so langsam auf den Heimweg machte, stieg in Dagobertshausen das Stimmungsbarometer weiter an. Bis in die späte Nacht hinein und sogar darüber hinaus soll getanzt und getrunken worden sein! Bravo!



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